Glossar
Ausbildungs-Master
Der Ausbildungs-Master (oder konsekutive Master)schliesst an den Bachelor an und erweitert und vertieft die erworbenen Kenntnisse der Grundausbildung. Er wird mit 90 bis 120 ECTS-Punkten dotiert. Nicht zu verwechseln ist der konsekutive Master mit dem Weiterbildungs-Master, der dem bisherigen Nachdiplomstudium entspricht.
Bachelor
Der Bachelor ist der Erstabschluss einer Universität oder Fachhochschule (Tertiärstufe). Zum Bachelor-Studium zugelassen werden in der Regel Personen, die eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:
- Berufsmatura
- gymnasiale Matura mit einjähriger Berufspraxis
- Diplom einer höheren Fachschule
- bestandene Aufnahmeprüfung einer schweizerischen Fachhochschule
Der Bachelor ist ein anerkannter Studienabschluss und bildet die Voraussetzung zur Aufnahme eines (konsekutiven) Master-Studiums. Ein Bachelor-Studiengang umfasst 180 Leistungspunkte nach ECTS.
Blended Learning
Der Begriff bedeutet übersetzt "vermischtes Lernen" oder "integriertes Lernen" oder auch "Lernen im Medienmix". Der Begriff beinhaltet eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten verschiedener Lernmaterialien und Lernmethoden: Lernhefte, Bücher, Audio- & Videomaterialien, Workshops, Seminare, Vorlesungen und noch mehr.
Sehr oft werden diese Lerneinheiten durch eLearning-Module ergänzt.
CBT
Computer-Based-Training. Lernprogramme auf einer CD-ROM mit Hilfe eines Computers. CBT's können Texte, Bilder, Audio- und Videosequenzen beinhalten.
ECTS
ECTS ist das Europäische System zur Anrechnung, Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen. Ein ECTS-Kreditpunkt entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Ein Studienjahr wird mit 60 ECTS-Kreditpunkte veranschlagt (1800 Arbeitsstunden). Für einen Bachelor-Abschluss werden 180 ECTS-Kreditpunkte verlangt, für einen Master-Abschluss 90 bis 120 ECTS-Kreditpunkte.
eduQua
eduQua ist ein schweizerisches Zertifizierungsverfahren für Weiterbildungsinstitutionen. Das eduQua-Zertifikat bietet Konsumentinnen und Konsumenten im Sinne eines Qualitätslabels eine Garantie für die Gesamtqualität eines Bildungsinstituts. In vielen Kantonen gilt das eduQua-Zertifikat als Voraussetzung dafür, dass öffentliche Gelder gesprochen werden können.
Eidgenössische Berufsprüfung
Die eidgenössische Berufsprüfung (früher: Gesellenprüfung) ermöglicht Berufsleuten eine Vertiefung und Spezialisierung ihrer fachlichen Kenntnisse. Erfolgreiche Absolventen erhalten den eidgenössischen Fachausweis. Dieser eidg. Fachausweis ist in der Regel eine Zulassungsbedingung für die höhere Fachprüfung.
Höhere Berufsbildung
Die höhere Berufsbildung (=Tertiär B) bildet zusammen mit den Universitäten und Fachhochschulen (=Teritär A) die Tertiärstufe des schweizerischen Bildungssystems. Der Einstieg in die Tertiärstufe ist nach Abschluss der Sekundarstufe II (berufliche Grundbildung, allgemeinbildende Schulen) möglich.
Die höhere Berufsbildung ist eine berufsbegleitende Weiterbildung, sie verbindet praktische Fähigkeiten mit fundiertem technischen Fachwissen.
Die höhere Berufsbildung gibt es in zwei Formen:
- als eidgenössische Prüfungen (eidg. Berufsprüfung und höhere Fachprüfung)
- als Bildungsgänge an höheren Fachschulen (HF)
Höhere Fachprüfung
Die höhere Fachprüfung (früher: Meisterprüfung) baut in der Regel auf die eidgenössische Berufsprüfung (eidg. Fachausweis) auf. Die höheren Fachprüfungen verfolgen zwei Ziele: Zum einen qualifizieren sie Berufsleute als Expertinnen und Experten in ihrem Berufsfeld. Zum anderen bereiten sie die Absolventinnen und Absolventen auf das Leiten eines Unternehmens vor.
Erfolgreiche Absolventen einer höheren Fachprüfung erhalten ein eidgenössisches Diplom
Master
Unterschieden wird grundsätzlich zwischen zwei Arten von Master-Studiengängen: Weiterbildungs-Master (Executive Master, Master of Advanced Studies) und Ausbildungs-Master (so genannte konsekutive Master).
- Weiterbildungs-Master
- Ausbildungs-Master
Weiterbildungs-Master
Weiterbildungs-Master (auch Executive Master, Master of Advanced Studies, MAS) entsprechen in etwa den bisherigen Nachdiplomstudien und wenden sich besonders an Berufstätige, die sich weiter qualifizieren möchten. Nicht zu verwechseln ist dieser Master mit dem Ausbildungs-Master, der an ein Bachelor-Studium anschliesst.
